Wenn der Schnee langsam verschwindet, die ersten Frühlingsblumen herausblitzen und die Temperaturen immer höher klettern ist nicht nur die perfekte Zeit für einen Frühlingsspaziergang – sondern auch Bärlauchzeit!

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Auch als „wilder Knoblauch“ bezeichnet, erinnert er geschmacklich sehr stark an seinen Namensvetter. Sein Aroma ist aber wesentlich milder und eignet sich hervorragend zum Würzen von Frischkäse, Salaten, Suppen und Aufstrichen. Durch seinen hohen Anteil an Vitamin C, Magnesium und Eisen hat die Pflanze eine entschlackende und stärkende Wirkung – perfekt nach den langen Wintermonaten!

 

Bärlauch Saison

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit – am aromatischten ist er gleich wenn er aus dem Boden sprießt. Sobald er blüht ist der beste Zeitpunkt zum Verkochen leider schon vorbei. Denn so schnell wie er raus kommt, so schnell ist er leider wieder auch weg. Darum haben wir heute zwei Rezepte, um das köstliche Aroma und seine Powerkräfte auch für längere Zeit genießen zu können.

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Bärlauchsalz

Zutaten:
200 g Bärlauch
750 g Salz

Für die Zubereitung den Bärlauch waschen und gut trockenschleudern (damit er nicht zum Schimmeln anfängt). Den Bärlauch mit etwa 1/3 der Salzmenge pürieren, danach das restliche Salz untermischen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Salz darauf verteilen. Danach lässt man es bei 50°C trocknen. Ein kleiner Tipp: ein zusammengefaltetes Geschirrtuch in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Zwischendurch sollte man das Salz durchmischen, damit es nicht zusammenklumpt. Das Salz ist nach etwa 3 Stunden fertig, jetzt kann man es mit den Händen zerbröseln und in Gläser abfüllen.

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Bärlauchöl

Zutaten:
100 g Bärlauch
500 ml Olivenöl (Extra Vergine)

Für das Bärlauchöl müssen die Blätter wieder ordentlich gewaschen und getrocknet werden. Danach schneidet man den Bärlauch in dünne Streifen und gibt sie in den Mörser. Anschließend gibt man schon etwas Öl dazu und füllt die Masse in eine Flasche oder ein verschließbares Glas. Danach füllt man das Gefäß mit dem Olivenöl auf, bis die Blätter nicht mehr mit der Luft in Berührung kommen. Damit das Öl den vollen Geschmack aufnimmt, lagert man das Öl für 2-3 Wochen an einem dunklen Ort. Schmeckt das Öl wunderbar nach unserer Powerpflanze, darf man es endlich genießen.

Gutes Gelingen und Mahlzeit!